
Die Zertifizierung
Für die Zertifizierung müssen die jungen Männer folgende Leistungen erbringen:
-
Eine schriftliche Prüfung im Multiple-Choice-Verfahren mit 40 Fragen aus der sozialen Arbeit bestehen.
-
Ein Thema aus der sozialen Arbeit aufgreifen, sich damit auseinandersetzen und eine Präsentation in einer Gruppe von Zivildienstleistenden vor dem Prüfungsausschuss ablegen.
-
Eine positive Bewertung der erfolgreichen Tätigkeit in der Einsatzstelle vorweisen.
-
Den Nachweis eines Erste-Hilfe-Scheines erbringen.
Den Nachweis, an einem Reflexionsseminar teilgenommen zu haben.
Den erfolgreichen Abschluss bescheinigt dann ein Zeugnis mit dem TÜV-Zertifikat. Das Zertifikat hat eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren. Zusammen mit dem Zertifikat erhält der Zivildienstleistende einen Leistungsnachweis mit den Prüfungsergebnissen aus der schriftlichen Prüfung, der Projektpräsentation und der Praxisbeurteilung.
Dabei entstehen keine zusätzlichen Ausgaben für die Dienststellen, ausgenommen die üblichen Kosten wie die Selbstbeteilung für den Einführungslehrgang in Höhe von 188,00 €, die Fahrkosten zu zwei Seminaren und ggf. für einen Erste-Hilfe-Schein.
Was müssen Dienststellen und Zivildienstleistende machen, um an der Zertifizierung teilzunehmen?
Dienststellen vermerken auf der Einverständniserklärung (EKL), dass der
Zivildienstleistende an der Zertifizierung teilnimmt. Der
Zivildienstleistende wird dann zu dem entsprechenden Seminar
abgeordnet.
Das neue Angebot können Sie auch Ihren Zivildienstleistenden
machen, die erst in den nächsten Monaten ihren Dienst antreten - auch,
wenn diese schon für einen Fachlehrgang vorgemerkt sind. Bitte senden
Sie die schriftliche Anmeldung formlos an die Verwaltungsstelle für den
Zivildienst. Bitte beachten Sie: Sollten Ihre Zivildienstleistenden
bereits eine verbindliche Abordnung für einen Fachlehrgang erhalten
haben, ist eine Anmeldung für das Modell nicht mehr möglich.






