
Das Unternehmen
Ein Streifzug durch die Geschichte der Paritätischen Sozialdienste
1984: Die Paritätischen Sozialdienste werden von den vier norddeutschen Landesverbänden des PARITÄTISCHEN sowie dem Paritätischen Bildungswerk – Bundesverband gegründet. Hintergrund: Der
Nordverbund des PARITÄTISCHEN hatte sich entschieden, parallel zu den
Fachlehrgängen des Paritätischen Bildungswerkes an der Einführung von
Zivildienstleistenden nach dem so genannten Modell C mitzuwirken.
1986: Zu Beginn des Jahres eröffnet das Unternehmen die Zivildienstschule Kiel als
Bildungsstätte mit Internatsbetrieb in der
Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein. In
der Schule führen die Paritätischen Sozialdienste gemeinsam mit
dem Bundesamt für den Zivildienst (BAZ) Einführungslehrgänge durch. Ziel ist es, die Zivildienstleistenden angemessen auf ihre teilweise sehr
belastenden Tätigkeiten vorzubereiten.
Die Paritätischen Sozialdienste beschäftigen neben dem Service-Personal vier pädagogische Mitarbeiter und einen Freizeitpädagogen. Als Träger der Schule legt das Unternehmen großen Wert darauf, dass die Pädagogen in Einrichtungen des PARITÄTISCHEN hospitieren und ihre Arbeit im Kuratorium – bestehend aus Experten aus der Praxis und den Verwaltungsstellen – auf den Prüfstand stellen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Fortbildung der Pädagogen ist dem Bildungsträger ein besonderes Anliegen. Sie bildet die Basis für einen praxisnahen und qualifizierten Unterricht.
In der Zivildienstschule kommen aber auch Zivildienstleistende am Ende ihres Dienstes zusammen, um ihren Zivildienst zu reflektieren, oder Dienststellenleiter besuchen speziell auf sie zugeschnittene Seminare. Während der Werkstatttage 1992 treffen sich Mitarbeiter/innen aller Arbeitsbereiche aus Zivildienstschulen zum Erfahrungsaustausch und um in Workshops Anregungen zur Verbesserung ihrer Arbeit zu erhalten.
1992: Die Landesverbände des PARITÄTISCHEN Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt werden Gesellschafter der Paritätischen Sozialdienste.
1994: Die pädagogischen Mitarbeiter der Paritätischen Sozialdienste wechseln mit dem Urteil des
Bundesarbeitsgerichts in den Staatsdienst.
2000: Die fachliche Einführung von verbandlichen Zivildienstleistenden wird vollständig an die Wohlfahrtsverbände delegiert. Die Paritätischen Sozialdienste führen jetzt an verschiedenen Standorten in
Norddeutschland zweiwöchige Lehrgänge durch, um die
Zivildienstleistenden für ihre Tätigkeiten in den Einrichtungen des
PARITÄTISCHEN fit zu machen. Die geleistete Arbeit genießt über die
Grenzen Norddeutschlands hinaus einen sehr guten Ruf.
2006: Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein richtet gemeinsam mit den Paritätischen Sozialdiensten eine Projektgruppe Zivildienst ein, um den Zivildienst zu einem Lerndienst weiterzuentwickeln.






